Archive for the ‘In general’ Category

7. Mai: Lesung: Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B. mit Steve Bürk

Saturday, March 5th, 2016
Wir freuen uns, den Berliner Autoren Steve Bürk wieder in unserem Haus begrüßen zu können. Er lädt euch auf eine unterhaltsame Reise durch und um seinen Debütroman “Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.” ein. Das ganze findet am 7. Mai ab 17 Uhr im Hanf Museum Berlin (Mühlendamm 5, 10178 Berlin-Mitte) im Cafe statt.

Ablauf:

17 Uhr Einladungszeitpunkt 18 Uhr Start der Lesung

Aus der Einleitung zum Buch:

Felix steht auf genau drei Dinge: seine Freundin Silke, FoF-Zocken mit seinem besten Kumpel Larry und Gras. Sein Leben ist einfach und entspannt. Als ihn aber völlig unverhofft der Göttliche Funke trifft, ist es vorbei mit seiner Ruhe. Ununterbrochen prasselt ein Informationsstrom auf ihn ein: In seiner Kloschüssel schwimmen 157.875 Bakterien, an seinem Fernseher haften 2.375 Staubkörner, seine Nachbarin hat ihre Katze umgebracht … Plötzlich stehen auch noch zwei Mönche vor der Tür und wollen den Göttlichen Funken für sich beanspruchen. Und auch die mysteriösen Männer in Schwarz haben es auf Felix und seine neuen, hellseherischen Fähigkeiten abgesehen. Das Einzige, was ihm jetzt noch helfen kann, ist Gras. Verdammt viel Gras … (more…)

Lesung: Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B. mit Steve Bürk

Friday, November 27th, 2015
Der Berliner Autor Steve Bürk lädt auf eine unterhaltsame Reise durch und um seinen Debütroman “Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.” ein. Das ganze findet am 11. Dezember ab 17 Uhr im Hanf Museum Berlin (Mühlendamm 5, 10178 Berlin-Mitte) im Cafe statt. Ablauf: 17 Uhr Einladungszeitpunkt 18 Uhr Start der Lesung Felix steht auf genau drei Dinge: seine Freundin Silke, FoF-Zocken mit seinem besten Kumpel Larry und Gras. Sein Leben ist einfach und entspannt. Als ihn aber völlig unverhofft der Göttliche Funke trifft, ist es vorbei mit seiner Ruhe. Ununterbrochen prasselt ein Informationsstrom auf ihn ein: In seiner Kloschüssel schwimmen 157.875 Bakterien, an seinem Fernseher haften 2.375 Staubkörner, seine Nachbarin hat ihre Katze umgebracht … Plötzlich stehen auch noch zwei Mönche vor der Tür und wollen den Göttlichen Funken für sich beanspruchen. Und auch die mysteriösen Männer in Schwarz haben es auf Felix und seine neuen, hellseherischen Fähigkeiten abgesehen. Das Einzige, was ihm jetzt noch helfen kann, ist Gras. Verdammt viel Gras … (more…)

Wiedersehen mit der Hanfbewegung Anno 1994

Thursday, December 4th, 2014
In einer Podiumsdiskussion zum Thema “Die wilden Neunzigern” lassen herausragende Repräsentanten am Samstag 6. Dezember im Hanf Museum die Geburtsstunde der deutschen Legalisierungsbewegung wieder aufleben. Seit 6. Dezember 1994 gibt es im Berliner Nikolaiviertel mit dem Hanf Museum einen Ort, der sich ganz der alten Nutz-, Heil- und Rauschpflanze Cannabis verschrieben hat. Den 20 Jahrestag seines Bestehens feiert das Berliner Hanf Museum mit einem Tag der offenen Tür und umfangreichem Rahmenprogramm. Höhepunkt der Geburtstagsfeierlichkeiten wird eine Podiumsdiskussion, die ab 16 Uhr unter dem Motto “Die wilden Neunziger” ein Who-is-who der deutschen Hanfszene vor dem Jahrtausendwechsel versammelt.

Wolfgang Neškovic

Wolfgang Neškovic Geboren 3. Juni 1948 in Lübeck ist ein deutscher Politiker und ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof. Er war seit seinem Austritt aus der Linksfraktion im Dezember 2012 bis 2013 der einzige fraktionslose Abgeordnete im 17. Deutschen Bundestag. Wolfgang Neškovic wurde (ungewollt) zu einem öffentlichen Legalisierungsbefürworter. Im Jahr 1992 ließ er als Vorsitzender Richter am Lübecker Landgericht das Bundesverfassungsgericht prüfen, ob die Cannabiskriminalisierung verfassungsgemäß ist. Ein Verfahren um die Weitergabe einer geringen Menge Cannabis, diente als Anlass für die Verfassungsklage. Für die nach §29 BtMG strafbare Tat verhängte das Amtsgericht Lübeck zwei Monate Freiheitsstrafe, doch die Täterin ging in Berufung. Die Berufungsverhandlung vor dem Landgericht nahm der Vorsitzende Richter Wolfgang Neskovic zum Anlass, die Strafbarkeit des Umgangs mit Cannabis grundsätzlich in Frage zu stellen. Er war der Überzeugung, dass der Umgang mit Cannabis von der allgemeinen Handlungsfreiheit geschützt ist, da keinerlei Drittschädigung entsteht und der Konsum von Cannabis keinen Verstoß gegen die verfassungsmäßige Ordnung darstellt. Umgekehrt lässt sich, so das Landgericht, aus der verfassungsmäßig geschützten persönlichen Freiheit ein Recht auf Rausch ableiten. Das Bundesverfassungsgericht schloss sich dieser Ansicht jedoch nicht an und verkündete am 09. März 1994: “Die Verfassungsbeschwerde wird zurückgewiesen!”

Mathias Bröckers

Mathias Bröckers Geboren 26. Juni 1954 in Limburg an der Lahn ist ein deutscher freier Journalist, der vor allem für die taz und Telepolis schreibt. Als Autor schrieb er Sachbücher, die für die Legalisierung von Hanf argumentieren, und ab 2001 Bücher über den 11. September. Durch seine Freundschaft mit Wolfgang Neuss seit Anfang der 1980er Jahre wurde sein Interesse an Cannabis bzw. Hanf und deren vielfältiger Nutzung geweckt. In mehreren Publikationen widmete er sich der Aufklärung über diese alte Kulturpflanze. 1993 entwickelte er mit Freunden die Geschäftsidee eines Großhandels ausschließlich mit Produkten, die auf Hanfbasis produziert werden. Im folgenden Jahr wurde er Geschäftsführender Gesellschafter der HanfHaus GmbH (die Ende 2001 Insolvenz anmelden musste). Er setzte sich auch als Vorsitzender der „Hanfgesellschaft e.V.“ für eine Wiederzulassung des Hanfanbaus ein. 2001 trat er von der HanfHaus-Geschäftsführung zurück und arbeitete wieder als freier Autor und Journalist. Auch anderen psychotropen Substanzen wie LSD und Absinth ließ er seine publizistische Aufmerksamkeit zuteilwerden. Sein vermutlich wichtigster Beitrag zur deutschen Legalisierungsbewegung ist das zusammen mit Jack Herer verfasste Buch “Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf”, das 1993 erschien und schnell zum Standardwerk avancierte.

Matthias Schillo

Matthias Schillo 1949 im Saarland geboren, war er als Redakteur bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung und Mitarbeiter des Senders Freies Berlin tätig. In München und Berlin studierte er Jura, und war bis 1996, mit Zwischenstationen in Ministerien und bei der Treuhandanstalt, als Richter zuletzt am Kammergericht (Oberlandesgericht) Berlin tätig. Seit 1996 ist Matthias Schillo als Rechtsanwalt in Potsdam ansässig. Mitte und Ende der Neunziger vertrat Schillo die Deutsch-Koreanerin Mun-ju Kim, die in Berlin lebt. Wie viele Asiaten kann Kim weder Wein, Bier noch sonstige alkoholhaltige Getränke konsumieren, da ihr das entscheidende Enzym fehlt, um den Alkohol auch wieder abzubauen. Kiffen ist für sie die einzige Alternative. Die Klage scheiterte letztlich an der langen Verfahrensdauer und den benötigten finanziellen Mitteln. Weiterhin engagierte sich Schillo im Nutzhanfbereich mit der Treuhanf AG und war Vorsitzender der Hanfgesellschaft e.V. Aktuell klagt der Cannabispatient Günther Weiglein mit Schillo gegen das BfArM, um eine Genehmigung (§3 BtMG) für den Anbau von Cannabis für den medizinischen Eigenbedarf zu erhalten. Aktuell bereiten sie sich auf die 2. Instanz vor, weil das BMG die Niederlage vor dem Landgericht nicht hinnehmen will.

Martin Müncheberg

Martin Müncheberg Geboren 1970 in Berlin, ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, der 1997 zum Orga-Team des “Bündnis Hanfparade e.V.” stieß und von 1998 bis 2004 im Vorstand des Vereins für die Pressearbeit, die Sponsorenaquise und das Kulturprogramm der größten deutschen Demonstration für eine Legalisierung von Cannabis verantwortlich zeichnete. 2001 wurde er von Dana Beal in die USA eingeladen und nahm so an einer NORML-Konferenz in Washington DC teil. Ende der 90er Jahre begann Martin für verschiedene Hanfpublikationen zu schreiben, seit über 13 Jahren lebt und arbeitet er nun als selbständiger Journalist, Autor und Videoproduzent mit einem besonderen Interesse an der hanfgrünen Thematik. Heute schreibt er neben Artikeln für die SOFT SECRETS und die MEDIJUANA auch regelmäßig für das Magazin THCENE, dessen Geschäftsführer und Mitherausgeber er seit Anfang 2013 ist.

Rolf Ebbinghaus

Rolf Ebbinghaus Geboren 1968 in Soest, Westfalen. Nach Mittlerer Reife im Johanneum Wadersloh, Ausbildung zum Mechaniker. Anschliessend Fachabitur mit Schwerpunkt Gestaltung. 1990 Umzug nach Berlin und Kennenlernen von freier Projektarbeit. Mitgründung des Kinderferien- und Tagungshauses Wernsdorf. Ein verlassenes Gelände, das vor Mauerfall als Kinderferienlager der Volkspolizei diente, wurde instand gesetzt und wieder als Ferien- und Freizeitstätte für Kinder nutzbar gemacht. 1994 Mitgründung des Hanf Museum Berlin. Im Zentrum Berlins wurden Räumlichkeiten angemietet und eine Ausstellung eingerichtet, die umfassend und vorurteilsfrei über Cannabis informiert. Das Hanf Museum, als einzige ständige Ausstellung um die alte Kulturpflanze Hanf ist seit der Gründung Ebbinghaus’ Tätigkeitsschwerpunkt. Darüber hinaus Beteiligung an vielen weiteren Projekten und Aktionen, die im und um das Hanf Museum entstanden sind. 2003 Mitgründung einer kleinen EDV-Firma. 2012 Beteiligung an der THCene Verlagsgesellschaft und Autor einiger Artikel.
Zahlreiche weitere VertreterInnen der bewegten Museumsgeschichte werden als Gäste erwartet. Anlässlich des Gründungsjubiläums wird am Samstag außerdem eine limitierte, bebilderte “Chronik 20 Jahre Hanf Museum” der Öffentlichkeit vorgestellt. Besucherinnen erwartet eine Sonderausstellung, ein Hanf-Buffet sowie ein Museumskino mit bewegten Erinnerungen an zwei Jahrzehnte “Bildungsarbeit im Dienste der Hanf-Legalisierung”.

Hanfaktive und Richter diskutieren “Die wilden Neunziger”

Wednesday, December 3rd, 2014
Anlässlich seines 20. Geburtstags findet am 6. Dezember in den Räumen des Hanf Museum Berlin am Mühlendamm eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Repräsentanten der “wilden Neunziger” der deutschen Legalisierungsbewegung statt. In Berlins historischem Kern, dem Nikolaiviertel, feiert am kommenden Samstag ein in Deutschland einzigartiges Museum seinen 20. Geburtstag. Im Hanf Museum dreht sich alles um die Kulturpflanze Cannabis. Besucherinnen können die seit 50 Jahren verbotene Pflanze auf rund 300m² als jahrtausendealten Begleiter des Menschen neu kennenlernen. Neben Hanf als Quelle für Baustoffe, Textilien oder Papier widmet sich das Hanf Museum seinem Potenzial als nebenwirkungsarme Medizin und hinterfragt die Auswirkungen des Verbots berauschender Cannabisprodukte wie Haschisch und Marihuana. podiumsdiskussion-wilde-neunziger-smDen 20 Jahrestag seines Bestehens feiert das Hanf Museum mit einem Tag der offenen Tür und umfangreichem Rahmenprogramm. Höhepunkt der Geburtstagsfeierlichkeiten wird eine Podiumsdiskussion, die ab 16 Uhr unter dem Motto “Die wilden Neunziger” einen Blick zurück auf die Gründerzeit der deutschen Legalisierungsbewegung werfen wird. Das Museum versammelt dafür mit Matthias Bröckers (Autor u.a. “Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf”), Rolf Ebbinghaus (Vorstand H.A.N.F. e.V., Leitung Hanf Museum Berlin), Martin Müncheberg (ehem. Vorstand Bündnis Hanfparade e.V., Geschäftsführer THCene), Matthias Schillo (Rechtsanwalt u.a. “Kim will Kiffen” und Günther Weiglein) sowie Wolfgang Nescovic (Richter am Bundesgerichtshof a.D., ehem. MdB, Cannabisbeschluss 1994) ein Who-is-who der deutschen Hanfszene vor dem Jahrtausendwechsel. Zahlreiche weitere VertreterInnen der bewegten Museumsgeschichte werden als Gäste erwartet. Anlässlich des Gründungsjubiläums wird am Samstag außerdem eine limitierte, bebilderte “Chronik 20 Jahre Hanf Museum” der Öffentlichkeit vorgestellt. Besucherinnen erwartet eine Sonderausstellung, ein Hanf-Buffet sowie ein Museumskino mit bewegten Erinnerungen an zwei Jahrzehnte “Bildungsarbeit im Dienste der Hanf-Legalisierung”.

Chronik erzählt Hanfgeschichte(n) aus 20 Jahren

Monday, December 1st, 2014
Am 6. Dezember veröffentlicht das Hanf Museum Berlin anläßlich seines Geburtstages eine Chronik über die “ersten 20 Jahre” des Bestehens. Das Hanf Museum ist die erste und immer noch einzige Dauerausstellung zur alten Kulturpflanze Cannabis in Deutschland. Im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel werden Anbau, Wachstum und Ernte des Hanfes beschrieben, und die Vielzahl an Fertigprodukten dargestellt. Die historische Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffes wird in Erinnerung gebracht und die gegenwärtige Situation verdeutlicht. Auch werden die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt, die zukünftig aus dem Hanf gewonnen werden könnten. Welche Rolle Hanf in der hiesigen und weltweiten Kultur spielt ist zu sehen und abschließend entwirrt die Ausstellung die Justizlage des Hanfes. Titelblatt der Chronik 20 Jahre Hanf Museum Berlin - kleinSeit nunmehr zwanzig Jahren besteht das Hanf Museum, und zu diesem Jubiläum wird neben viel Rahmenprogramm eine Chronik veröffentlicht, die die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte und den Verlauf dieses ganz besonderen Projekts widerspiegelt. Auf der einen Seite werden die vielen Sonderausstellungen und Museumshöhepunkte aufgelistet, auf der anderen Seite wird die Entstehung und die Herangehensweise der Ausstellungen und der vielen Aktivitäten beschrieben. Mit vielen Bildern untermalt entsteht so ein interessanter Rückblick, über die vergangenen zwanzig Jahre Hanf Museum. Diese Chronik wird am Jubiläumstag, dem 6. Dezember 2014, im Hanf Museum Berlin vorgestellt. Neben einem Tag der offenen Tür, einer Sonderausstellung und einer Podiumsdiskussion ist die Veröffentlichung einer der vielen Höhepunkte des Programms zu 20 Jahren Hanf Museum. Die auf 50 Exemplare limitierte Geburtstagsauflage wird passend zum Anlass zwanzig Euro kosten. Neben der Buchpräsentation bietet das Hanf Museum den GeburtstagsbesucherInnen einen Tag der offenen Tür, ein Hanfbuffet und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema “Die wilden Hanf-Neunziger”.

Nikolaiviertel feiert 20 Jahre Hanf Museum

Thursday, November 6th, 2014
Am 6. Dezember feiert das Hanf Museum Berlin sein 20jähriges Bestehen. Die deutschlandweit einzige Dauerausstellung über Cannabis öffnete 1994 ihre Pforten im Nikolaiviertel, um ein vorurteilsfreies Bild über die alte Kultur-, Heil- und Rauschpflanze Hanf zu vermitteln. Den runden Geburtstag begeht das Hanf Museum mit einem Tag der Offenen Tür, umfangreichem Sonderprogramm und viel Unterhaltung für Groß und Klein. Flyer 20 Jahre Hanf Museum BerlinWer das im historischen Kern der Hauptstadt gelegene Nikolaiviertel besucht, kennt sie, die ungläubigen Blicke auf die vermeintliche Drogenplantage. Dabei eignen sich die Cannabispflanzen im Growroom des Hanf Museums nicht zur Berauschung sondern sind wertvoller Rohstoff für Bauindustrie oder Textilproduzenten. „Genau wegen dieser Reduzierung der Kulturpflanze Hanf auf ihre psychoaktiven Inhaltsstoffe gibt es uns“ erklärt Rolf Ebbinghaus, Leiter der in der Bundesrepublik einzigartigen Ausstellung, die auf fast 300m² mit Schautafeln, Vitrinen und Ausstellungsstücken u.a. zeigt, dass Hanf noch vor wenigen Jahrzehnten die heimischen Felder begrünte. Der Kriminalisierung und Marihuana-Hysterie stellt das Museum jedoch nicht nur den Blick in die Geschichte gegenüber. „An die heutige Cannabishightec, an faserverstärkte Biokunststoffe oder Batterien auf Hanfbasis dachte 1994, bei Gründung des Museums, noch niemand“ so Ebbinghaus. „Doch auch die Wiederentdeckung historischer Anwendungen der Nutzpflanze Hanf sei längst noch nicht abgeschlossen.“ Wie überraschend vielseitig der verbotene nachwachsende Rohstoff Cannabis ist, bringt das Hanf Museum mit seiner umfassenden Ausstellung seit nunmehr zwanzig Jahren ins Gedächtnis zurück. Als ersten Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten am 6. Dezember wird das Museumsteam gegen 13 Uhr die Sonderausstellung “20 Jahre Hanf Museum” eröffnen und erste Exemplare der Jubiläumsfestschrift präsentieren. Im Anschluss lädt das Kellercafé dazu ein, am Hanfbuffett über die bewegte Hanfgeschichte der Bundesrepublik zu diskutieren und im Museumskino in Erinnerungen zu schwelgen. – Für Ihre Fragen zum Hanf Museum oder der Sonderausstellung steht Ihnen Herr Rolf Ebbinghaus gern unter 030/2424827 oder per Email info@hanfmuseum.de gern zur Verfügung.

20 Jahre Cannabisbeschluss – 20 Jahre Entkriminalisierung?

Wednesday, March 5th, 2014
Am 9. März dieses Jahres jährt sich der berühmt gewordene “Cannabisbeschluss” des Bundesverfassungsgerichtes zum 20. Mal. Aus diesen Anlass informiert das Hanf Museum Berlin in einer Sonderausstellung über die gesellschaftliche sowie juristische Diskussion und den Mythos “ein bisschen Gras ist doch erlaubt”. Am 9. März 1994 verkündete das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung, in der sie die Gültigkeit des Betäubungsmittelgesetzes bezüglich Cannabis bestätigten. Allerdings mussten die Richter zu einem “Trick” greifen, um die Verfassungsmäßigkeit des Cannabisverbotes anzuerkennen. Sie verwiesen auf eine bis dahin kaum genutzte Regelung, den §31a BtMG, die es den Staatsanwaltschaften ermöglicht, Verfahren einzustellen, wenn “kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung” besteht. Gegen das sogenannte “Übermaßverbot” verstößt das BtMG demnach nicht, weil Verfahren “die ausschließlich den gelegentlichen Eigenverbrauch geringer Mengen von Cannabisprodukten vorbereiten und nicht mit einer Fremdgefährdung verbunden sind” ja sowieso regelmäßig eingestellt werden müssten. Anders als der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zur “nicht geringen Menge” (7,5 Gramm THC) zehn Jahre zuvor hatte es das Bundesverfassungsgericht 1994 jedoch versäumt, zu entscheiden, wie viel Haschisch oder Marihuana denn nun eine “geringe Menge” seien. In den Monaten nach dem Verfassungsgerichtsbeschluss verwandelte sich die Bundesrepublik daher in einen cannabispolitischen Flickenteppich. “Wenig” waren an der Nordsee 30, in Berlin 15 und in NRW 6 Gramm. Den baden-würtemberger Staatsanwälten gab ihr Dienstherr “bis 3 Konsumeinheiten freie Hand”. Sonderausstellung 20 Jahre CannabisbeschlussNoch heute, 20 Jahre danach, sorgt die mit dem Haschisch-Urteil geborene “Geringe Menge”, der Krümel Gras, der angeblich legal sei, für Verwirrung. Zwischen Flensburg und Bodensee gelten ganz unterschiedliche Regeln dafür, welche Delikte vom §31a BtMG erfasst werden. Das innerrepublikanische Rechtsgefälle in Sachen Cannabis wird nicht nur von Fachpolitikern mit Bauchschmerzen betrachtet. Warum trotz vermeintlicher “Freigrenzen” jedes Jahr zehntausende Konsumenten Hausdurchsuchungen erdulden, ED-Behandlungen hinter sich bringen und am Ende, obschon der Eigenbedarf erwiesen ist, verurteilt werden, verwirrt Betroffene und Journalisten gleichermaßen.
Das Hanf Museum Berlin will dies mit seiner im März und April präsentierten Sonderausstellung “20 Jahre Cannabisbeschluss” ändern. Den BesucherInnen stehen dafür knapp zwei Dutzend Experten und Betroffene zur Verfügung, die sich auf Bildtafeln zu Wort melden. Das neu gewonnene Wissen kann dann direkt spielerisch überprüft werden. Sonderausstellung “20 Jahre Cannabisbeschluss” (PDF) vom 09. März bis 30. April im Hanf Museum Berlin

Öffnungszeiten während der Feiertage

Tuesday, December 17th, 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und nach den erfreulich gut besuchten Geburtstagsfeierlichkeiten hat die besinnliche Zeit Besitz vom Hanf Museum ergriffen.

Damit auch unsere MitarbeiterInnen die Gelegenheit haben, ein paar ruhige Festtage im Kreise der Liebsten zu verbringen, bleibt das Museum an Heiligabend und dem 1. Weihnachtsfeiertag sowie Silvester und Neujahr geschlossen. Dafür verzichten wir zwischen den Jahren auf einen Ruhetag und öffnen unsere Pforte auch am Montag vor Silvester für die letzten Besucher des Jahres 2013.

Geänderte Öffnungszeiten im Überblick

  • Di 24. + Mi 25.12. Geschlossen
  • Do 26.12. 12-20 Uhr geöffnet
  • Fr 27.12. 10-20 Uhr geöffnet
  • Sa 28. + So 29.12. 12-20 Uhr geöffnet
  • Mo 30.12. 10-20 Uhr geöffnet
  • Di 31.12. + Mi 01.01. Geschlossen

Ab Donnerstag den 2. Januar gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten des Museums.

Wir wünschen allen BesucherInnen und MitarbeiterInnen besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue, 20. Jahr der Geschichte des einzigen deutschen Museums über die Pflanze Cannabis.

Osteröffnungszeiten des Hanf Museum Berlins

Thursday, April 21st, 2011
Wir freuen uns, euch über die Osterfeiertage und Karfreitag bei uns begrüßen zu können: Wir haben über Ostern jeden Tag, auch Ostermontag, ab 12 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Danach geht es mit den normalen Öffnungszeiten weiter.

Medizinisches Marihuana in Kalifornien

Wednesday, July 28th, 2010
Foto einer Cannabisblüte von Nahem

Foto: Wendy McCormick, wendymccormick.com

Ausstellungseröffnung am 1. August 2010, 16 Uhr im Hanf Museum Berlin: Seit 1996 ist Cannabis in einigen Staaten der USA verschreibungsfähig. In vielen Bundesstaaten stimmte schon damals eine deutliche Mehrheit für die Freigabe zur medizinischen Verwendung. Besonders kalifornische Initiativen spielen im Umgang mit Cannabis eine Vorreiterrolle. Dort entstanden erste Hanfapotheken, sogenannte Dispensaries; dort waren laute Proteste, wenn Bundesbehörden den Apotheken Probleme bereiteten. Erst mit einem Memorandum im November 2009 verfügte das US-amerikanische Gesundheitsministerium, dass bezüglich der medizinischen Verwendung die staatliche Verfügung (state law) schwerer wiegt als die Bundesgesetzgebung (federal law). Seitdem sind die Dispensaries frei von Repressalien seitens der Drug Enforcement Administration (DEA). Die Ausstellung stellt den Verlauf der medizinischen Nutzung im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien dar. Anhängig ist die Initiative vorgestellt, die Mitte November eine Volksabstimmung zur Entkriminalisierung und Besteuerung von Cannabis in Kalifornien durchführt.

Video von der Ausstellungseröffnung

Wir freuen uns, euch eine kurze Videodokumentation zu der Eröffnung der Ausstellung zu zeigen: (more…)