Haschisch spritzen und Stromgitarre spielen – Junge Wilde und Alte Meister zur 33. Langen Nacht der Museen

Veröffentlicht am 27. August 2013
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33-lange-nacht-titelblatt„Haschisch spritzen und Stromgitarre spielen“ – Wie geht die Generation 68 mit Haschischerfahrungen um? Am Samstag, den 31. August ab 18 Uhr im Hanf Museum.

Spätestens mit den Studentenrevolten der 1968er wurde Cannabis wieder als Rauschmittel genutzt. Die Hippiebewegung löste eine kontroverse öffentliche Diskussion aus, die in Bezug auf Hanf bis heute keinen Konsens gefunden hat.

Beinahe ein halbes Jahrhundert sind die Unruhen nun vergangen und die meisten Beteiligten haben „in die Gesellschaft zurück gefunden“. Die Wenigsten konnten sich Nischen erkämpfen, die ein unkonventionelles Leben ermöglichen.


Anhand Pressedarstellungen und einzelner Biographien wird das Bild von Cannabis in der Öffentlichkeit und der Gegenöffentlichkeit dargestellt.

Ob Bürger, Kommunarden oder K-Grüppler, zur 33.Langen Nacht präsentiert das Hanf Museum Veröffentlichungen der etablierten Presse und Aktiven der Außerparlamentarischen Opposition und zeichnet den Weg einzelner bewegter Leben in oder um die Gesellschaft nach.

Stellvertretend geben Hans-Christian Ströbele, einziger direkt gewählter Abgeordneter der Grünen im Bundestag und Norbert „Knofo“ Köcher, umherschweifender Haschrebell und ehemaliges Mitglied des 17. Juni, Geschichten aus ihrem Leben wieder.

Die Hemp-Society DJ’s lassen aktuelle elektronische Rhythmen mit Anspielungen historischer Musik der 68er erklingen. Darüber hinaus ist für das leibliche Wohl mit Hanfwaffeln, Kaffee und Kuchen oder Hanftee gesorgt.

Das Gesamtprogramm der 33. Langen Nacht jetzt hier als PDF-Download

Tickets sind online auf www.berliner-museumsportal.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen, den teilnehmenden Museen sowie an Kartenautomaten der öffentlichen Verkehrsmittel.

Weitere Informationen zur Langen Nacht unter der Telefonnummer (030) 24 74 98 88 sowie der auf der Webseite der Langen Nacht der Museen.

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