Hanf Museum Berlin

Willkommen auf der Webseite des Hanf Museum Berlin. Hier folgt eine Übersicht über verschiedene Teile der Webseite. Weiter unten befinden sich weitere Neuigkeiten und Ankündigungen.

Das Hanf Museum ist in der Bundesrepublik das einzige seiner Art und neben denen in Bologna, der Schweiz und Amsterdam das vierte weltweit. Im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, können sich die interessierten BesucherInnen ein umfassendes Bild über die alte Kulturpflanze machen. Die Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf mehr als 250 qm.

Aktuelle Veranstaltung:

Cannabisforschung - 26. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum

Veröffentlicht am 8. Januar 2010

Am Samstag, den 30. Januar 2010 findet auch im Hanf Museum die Lange Nacht der Museen in Berlin statt.
“Cannabisforschung”

Foto eines klassischen Haschischbehältnis aus Keramik - Bildunterschrift: Cannabis als Medizin war damals üblich

Kaum eine Pflanze war und ist Objekt so vieler Studien und Forschungen wie Cannabis.
Die meisten Mythen um den Hanf, vom aggressiv machenden Mörderkraut, über das Amotivationssyndrom bis hin zur Cannabis als Einstiegsdroge, sind wissenschaftlich widerlegt. Trotzdem tauchen sie selbst in offiziellen Publikationen immer wieder auf, während andere Studien ignoriert werden.
Wieviel Gewicht hat die objektive Forschung gegenüber den Interessen von Lobby und Regierungen?
Mit teilweise extremen Beispielen aus der jüngeren und älteren Prohibitionsgeschichte will die Sonderausstellung zur 26. Langen Nacht der Museen anregen, über die Forschung hinaus einen Blick auf die Interessen von Auftraggebern zu werfen.

Autorenkontakt
In der Ausstellung beantwortet Steffen Geyer, Autor des Buches “Rauschzeichen - Alles was man zu Cannabis wissen muss”, jede Frage zum Thema des Abends und darüber hinaus.

Natürlich wird es wieder Köstlichkeiten mit und aus Hanf geben, dazu Hanftee oder Cappuchino: diverse Kuchen aus Hanf, Brot und Waffeln. Mit Musik der Hemp Society DJ’s und Freunden.

Sonderausstellung zur 26. Langen Nacht der Museen am 30. Januar 2010 ab 18 Uhr:
Das einzige Hanf Museum in Deutschland beleuchtet die verschiedenen Aspekte und Nutzungsmöglichkeiten der alten Kulturpflanze in einer fast 300qm großen Ausstellung.

Das Ticket für die gesamte Lange Nacht kostet 15 Euro/ermäßigt 10 Euro. Das Ticket gilt für die beteiligten Häuser, sowie für die Benutzung der Shuttel-Busse sowie der öffentlichen Verkehrsmittel von 15 bis 5 Uhr. Onlinetickets beim Museumsportal Berlin, Vorverkauf in allen teilnehmenden Museen, an den Fahrscheinautomaten der S-Bahn und BVG, sowie in den Fahrschein-Verkaufsstellen der S-Bahn, den Berlin Infostores und allen Theaterkassen. Abendkasse am 30. Januar ab 17 Uhr auf dem Platz vor dem Roten Rathaus sowie den teilnehmenden Museen.

Weitere Informationen zur Langen Nacht unter der Telefonnummer (030) 24 74 98 88 sowie der auf der Webseite der Langen Nacht der Museen.
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15 Jahre Hanf Museum - Geburtstag am 6.12.2009

Veröffentlicht am 30. Oktober 2009

Am 6.12.2009 hat das Hanf Museum Berlin seinen 15. Geburtstag gefeiert!

Wir haben an diesem Tag die “Germania”, ein Gemälde von Philipp Veit, in unseren Räumlichkeiten enthüllt. Die Germania ist ein Gemälde, das Philipp Veit (1793-1877) im März 1848 als Nationalallegorie geschaffen hat. Während der Frankfurter Nationalversammlung hing es in der Paulskirche vor der Orgel auf der Empore. Was das mit Hanf zu tun hat, konnte an diesem Abend erfahren werden.
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Neuigkeiten des Hanf Museum Berlin:

Nachtschicht im Hanf Museum - Lange Nacht der Museen in Berlin

30. Januar 2010

Bis zwei Uhr morgens Sonderausstellung über Cannabis / Museumsnacht in etwa 60 Häusern
Von Harriet Stürmer, 28.1.2010

Berlin (MOZ) Gleich zu Beginn des laufenden Themenjahres “Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft” nimmt die “Lange Nacht der Museen” Forschung und Wissenschaft in den Blick. Etwa 60 Häuser zeigen, dass sie auch forschende Einrichtungen sind und dass Wissenschaft durchaus anschaulich und unterhaltsam sein kann.

Das Hanfmuseum am Mühlendamm 5 in Mitte will sich am Sonnabend von 18 bis 2 Uhr vor allem den zahlreichen Mythen widmen, die sich um die Pflanze ranken. “Kaum eine andere Pflanze ist Ziel so vieler Forschungen gewesen wie Cannabis”, sagt Rolf Ebbinghaus, Sprecher des Museums. “Die meisten Mythen sind wissenschaftlich widerlegt - unter anderem, dass Cannabis eine Einstiegsdroge ist.” Dennoch würden sie immer wieder auftauchen. In einer kleinen Sonderausstellung will man nun Mythen darlegen und entmythisieren, kündigt Ebbinghaus an.

“Wir haben die Ausstellung auf Laufpublikum ausgerichtet.” 14 Tafeln wurden vorbereitet, sie passen in einen halben Raum. Besucher können die Texte im Stehen schnell durchlesen. Angereichert ist das Info-Material mit netten Anekdoten. Die Sonderausstellung “Cannabisforschung” wird vermutlich nur während der Museumsnacht zu sehen sein. Grund: “Eine aktuelle Ausstellung zur Geschichte des Cannabisverbots müsste dort schnell wieder hin”, sagt Ebbinghaus.

Cannabis-Experte beantwortet Fragen rund um die Pflanze

Als Ergänzung zu der kleinen Sonderschau haben sich die Veranstalter Steffen Geyer eingeladen. Er ist Autor des Buches “Rauschzeichen. Cannabis: Alles, was man wissen muss“. In der “Langen Nacht der Museen” will er Besuchern des Hanfmuseums alle Fragen zum Thema Cannabis beantworten. Und: Auch er will Mythen entmythisieren - etwa den, dass der Wirkstoffgehalt heute um ein Vielfaches höher ist als zu Zeiten der 68er.

“In den Medien heißt es immer mal wieder, dass das Marihuana von Heute deshalb mit der weichen Droge der Hippies nichts mehr zu tun hat”, sagt Geyer. Dieser Mythos sei schnell entzaubert. “Er beruht auf zwei Denkfehlern. Zum einen bedeutet mehr THC nicht automatisch mehr Risiko für die Konsumenten. Im Gegenteil: Zum Beispiel nimmt die Wahrscheinlichkeit von Langzeitschäden wie Atemwegserkrankungen ab, wenn Konsumenten stärkeren Tabak rauchen. Wer mehr THC, so heißt der wichtigste Wirkstoff in Cannabis, pro Joint aufnimmt, wird in aller Regel weniger oft zum Joint greifen.”

Ob Haschisch und Marihuana heute tatsächlich wesentlich stärker sind als vor 40 Jahren, sei äußerst fraglich, meint Geyer. “Die Europäische Drogenbeobachtungsstelle und das Bundeskriminalamt widersprechen dieser These. Demnach geht der gefühlte Anstieg des THC-Gehalts auf einige wenige Spitzensorten zurück. Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt ist relativ stabil.” Er liege beim deutschen Schwarzmarktgras bei rund sieben Prozent.

Gästen der Museumsnacht werden aber nicht nur reine Fakten geboten. Sie können auch Köstlichkeiten mit und aus Hanf probieren: Hanftee, diverse Kuchen aus Hanf, Brot und Waffeln, kündigt Sprecher Ebbinghaus an. Zudem besteht die Möglichkeit, die Dauerausstellung des einzigen Hanfmuseums in Deutschland zu begutachten. Die Schau, die alle Themen rund um den Hanf (Cannabis ist die wissenschaftliche Bezeichnung) behandelt, erstreckt sich auf etwa 300 Quadratmetern. Beginnend mit einer allgemeinen Vorstellung werden Wachstum und Anbau, Ernte und Vorverarbeitung aus historischer Sicht beschrieben. Weiter geht es mit Nutzungsmöglichkeiten.

Auch die Bedeutung des Hanfes in verschiedenen Kulturen wird beleuchtet. Abschließend beschäftigt sich die Schau mit der juristischen Seite der THC-haltigen Pflanze, wobei insbesondere versucht wird, die derzeitige Gesetzeslage zu entwirren.

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Betriebsferien vom 11.01. bis 18.01.2010

14. Januar 2010

Das Hanf Museum Berlin macht in der Woche vom 11. bis 18. Januar 2010 Betriebsferien. Deswegen fällt leider auch die Rechtsanwaltssprechstunde am Donnerstag aus. In der darauffolgenen Woche öffnet das Hanf Museum nach den normalen Öffnungszeiten.

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Öffnungszeiten des Hanf Museums über die Feiertage

1. Dezember 2009

Wir freuen, wenn Sie uns über die Feiertage besuchen, das immer noch einzige Hanf useum des Landes.
Unsere Öffnungszeiten bzw unsere Schliesszeiten sind:

offen bis Mittwoch, 23.12.
geschlossen am Donnerstag, 24.12. und Freitag, 25.12.
offen bis Mittwoch 30.12. (ausser Montag)
geschlossen am Donnerstag 31.12. und Freitag 01.01.2010

Danach haben wir wieder normal geöffnet

Darüber hinaus macht das Hanf Museum im grauen Januar vom 11.01. bis 18.01. Bertriebsferien!

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ZukunftBio Ausstellung in Ahrensfelde

10. September 2009

Das Hanf Museum Berlin lädt zu einer Aussenausstellung “ZukunftBio” vom 7.-12. September 2009 im Kaufpark Eiche. Wir präsentieren die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzpflanze Hanf in all seinen Formen.
Als Ausstellungsschwerpunkte werden sich naturnahe Nahrung und ökologisches Bauen und Wohnen finden lassen.

Ziel der Veranstaltung ZukunftBio soll es sein, zum Thema “Biologisch” aufzuklären, das Thema in seiner Vielfältigkeit den 30.000 bis 40.000 täglichen Besuchern vorzustellen und an das Thema heranzuführen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

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Eine Pflanze stellt sich vor:

Schaubild zur Hanf verwendung
Dieses Schaubild stellt die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Hanfpflanze dar

Hanf ( Cannabis Sativa )

Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten von Hanferzeugnissen läßt erahnen, wie wichtig die Wiedereingliederung dieser Kulturpflanze in unsere Wirtschaft ist. Da ökologische Folgekosten immer stärker miteinbezogen werden müssen, ist der Raubbau und die Ausbeutung fossiler Rohstoffe schon lange unbezahlbar. Darum sollten wir lernen unsere täglichen Bedürfnisse mit nachwachsenden Rohstoffen zu befriedigen, so daß auch folgenden Generationen eine lebenswerte Erde vorfinden.

Der Hanf kann hierbei eine Schlüsselrolle spielen. Wenn er grossflächiger angebaut wird, und sowohl die Ernte-, als auch die Verarbeitungstechnik dahingehend weiterentwickelt werden, daß die gesamte Pflanze - vom Stiel bis zum Samen - als Rohstoff genutzt wird, dann können Hanferzeugnisse sowohl in regionalen Wirtschaftskreislaeufen eine entscheidende Rolle spielen, als auch dem ökologischen Ausverkauf der Erde entgegenwirken.

Foto von der Seilerausstellung In fast allen Kulturen der Welt wurden zu fast allen Zeiten Hanferzeugnisse genutzt. Funde von Hanfschnur in China werden auf Zeiten datiert, in denen die Schrift noch nicht erfunden war. Hanfsamen waren in vorchristlichen Zeiten eine übliche Grabbeilage, die den Verstorbenen auf seinem Weg ins Jenseits begleiteten. Auch in unseren Breitengraden galt der Hanf jahrhundertelang als wichtige Nutzpflanze. Karl der Große ordnete um 800 den Hanfanbau an, um die Herstellung kriegswichtiger Gerätschaften, wie Seile, Planen usw., zu gewährleisten, um nur ein Beispiel zu nennen.

Bis Anfang unseres Jahrhunderts war der Hanf eine unersetzliche Kulturpflanze. Erst die Entdeckung des Holzaufschlussverfahrens verdrängte den Hanf aus der Papierherstellung, da der Wald als unendlich verfügbare Ressource angesehen wurde. Baumwollprodukte eroberten aufgrund der billigen und menschenverachtenden Sklavenarbeit den Textilmarkt.

Reefers Madness im Hanf Museum Als - nach dem Fall der Alkoholprohibition in den USA - dann noch eine Hetzkampagne gegen Marihuana (mexkanisch für Hanf) iniziert wurde, verloren die meisten Menschen das Wissen um die alte Kulturpflanze und der "Mythos des Mörderkrauts", der Einstiegsdroge, wurde geschaffen.

Um diesem Mythos zu begegnen arbeiten seit dem Verbot einzelne Menschen und Gruppen daran, das Wissen um die Nutzungsmöglichkeiten der Hanfpflanze zu bewahren. Einige von ihnen gründeten im August 1992 den H.A.N.F. e.V. (Hanf als Nutzpflanze fördern) um das Wissen über den Hanf zu sammeln, zu ordnen und an Interessierte weiterzugeben.

Das enorme Interesse verschiedenster Menschen forderten eine ständige, öffentliche Ausstellung, die das Wissen allgemein zugänglich macht. Um dieses zu ermöglichen, eröffnete am 6. Dezember 1994 der H.A.N.F. e.V. das Hanf Museum in Berlin.

Ein Museum stellt sich vor:

Das Hanf Museum ist in der Bundesrepublik das einzige seiner Art und neben denen in Bologna, der Schweiz und Amsterdam das vierte weltweit.

Im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, können sich die interessierten BesucherInnen ein umfassendes Bild über die alte Kulturpflanze machen. Die Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf mehr als 250 qm.

Beginnend mit einer allgemeinen Vorstellung wird neben dem Wachstum und dem Anbau, die Ernte und die Vorverarbeitung aus historischer Sicht beschrieben. Weiter geht es mit den einzelnen Nutzungsmöglichkeiten:

Ein Bild von Wolfgang Neuss Nach der konventionellen Nutzung wird die Bedeutung des Hanfes in verschiedenen Kulturen der Welt - von Jamaica bis Indien - beleuchtet. Exemplarisch für Berlin steht Wolfgang Neuss, der Vielen nicht nur als Nachkriegskabarettist, sondern auch als genialer Freigeist, bissiger Querdenker und überzeugter Kiffer bekannt ist.

Abschließend beschäftigt sich die Ausstellung mit der juristischen Seite des THC-haltigen Hanfes, wobei insbesondere versucht wird, den derzeitigen Zustand der Gesetzeslage zu entwirren.

Im Lesecafé haben außerdem KünstlerInnen die Möglichkeit ihre Werke auszustellen und den BesucherInnen des Museums stehen hier themenbezogene Videos zur Verfügung.

Darüberhinaus bietet ein kleiner Shop Artikel und Literatur aus und über den Hanf an. In unserer Pflanzenvitrine kann man den Hanf wachsen sehen.

Addresse

Hanf Museum Berlin
Mühlendamm 5 - 10178 Berlin - Mitte
am Nikolaiviertel, dem historischen Kern von Berlin
Anfahrt über Grunerstraße, Molkemarkt
für Rollstuhl geeignet

Öffnungszeiten

Montag ist Ruhetag
Dienstags bis Freitags: 10 Uhr bis 20 Uhr
Samstags und Sonntags: 12 bis 20 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus M48, Bushaltestelle 'Nikolaiviertel'
U/S-Bhf. Alexanderplatz (U5/U8/S5/S7/S9)
U-Bhf. Klosterstraße (U2)
U-Bhf. Stadtmitte (U6)

Preise

Eintritt: Euro 3,-
Kinder bis 10 Jahre freier Eintritt;
es gibt Gruppenermäßigungen
Führungen sind nach Anmeldung per Telefon oder Fax möglich.

  • Telefonnummer: +49-30-2424 827 -- Hier klicken, um diesen Gesprächspartnermit der Telefonnummer 49-30-2424827  einfach und kostenlos anzurufen
  • Faxnummer: +49-30-40042 751

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