Malereiausstellung „HanfFlowers“ von Betty Stürmer

Malereiausstellung „HanfFlowers“ von Betty Stürmer 23. Juli 2004 – 22. August 2004 im Hanfmuseum Berlin Eröffnung der Ausstellung: 23.07.04, 18.00 – 20.00 Uhr „HanfFlowers“ ist eine Serie von Bildern, die sich ausschließlich mit dem Hanfblatt beschäftigen. Panorama- Ansichten von Hanfblättern, extreme Vergrößerungen und Ausschnitte, Flächen die Hanfnetze bilden. Die Hanfblätter treffen in allen möglichen Farben aufeinander und kommunizieren zu einer Art Hanfpop. HempFlowers von Betty Stürmer HempFlowers von Betty Stürmer
Betty Stürmer Stilisiert zur Ikone hat das siebenblättrige Hanfblatt dem vierblättrigen Kleeblatt längst den Rang abgelaufen. Das Hanfblatt steht für love & peace, linke Kultur, ökologisches Bewußtsein, Traum und Rausch und ist für viele heute noch ein Reiz-Symbol. Bob Marley trug es auf bedruckten T-Shirts, Deutschlands Stachelschwein Wolfgang Neuss hisste die Hanf-Flagge und das Berliner Hanf-Museum führt es im Firmen Logo. Mit Ihren neuen Hanf-Bildern hat die Künstlerin Betty Stürmer der magischen Pflanze einen Platz in der Kunstwelt geschaffen . Schon 1995 verwendete die Multimedia-Artistin das Hanfmotiv in ihren „fashion news“, in den Jahren 1996 –2000 hat sie Hanf musikalisch thematisiert: mit ihrem Performance/Party/Happening DJ Everybody mixte sie in Berlin Reggae, Rap und Ragga. Daß Betty Stürmer das Thema Hanf nun visuell wieder aufgreift, ist vordergründig der eleganten, gezackten Blattform jener Pflanze zu verdanken, einer der höchstentwickelten unserer Erde. Betty Stürmer arbeitet mit den grafischen Möglichkeiten, die die siebengezackten Blätter der Cannabis sativa hergeben. Feinheit, Eleganz schwingt in den Bildern, fächerartig greifen die Blätter in den Raum und bei näherer Betrachtung fangen die sich überlappenden Blätter an zu flirren wie im Gegenlicht. Stürmer nimmt dem Thema Hanf & Drogenpolitik die Schwere und man wünscht sich angesichts des mühseligen, schleppenden Prozesses der Legalisierung von Haschisch, daß Stürmers Hanf-Bilder bald die Büros der Bonner Bundesopiumstelle schmücken. Vielleicht erleichtert die optische Wirkung der Arbeiten den Gesetzgebern das Fällen der längst überfälligen Entscheidung, schließlich haben die aus dem alten Heilkraut hergestellten Arzneimittel etwas Krampflösendes. Guido Schirmeyer

H.A.N.F. e.V. Netzwerk

im Hanf Museum Berlin sind folgende Projekte beheimatet:
H.A.N.F. e.V., Clubcafe, HANFPARADE, Sativa VISION TV-Show, Grüne Hilfe Berlin...